Gibt es diesen Verkäufer wirklich? Frag nach dem, was KI nicht fälschen kann
Beim Tierkauf-Betrug zahlst du für ein Tier, das nicht existiert. Das Foto ist kein Beweis mehr. Eine Vergangenheit schon.
£7,2 Mio.
Gemeldete Verluste durch Betrug beim Tierkauf in Großbritannien.
5×
Anstieg gemeldeter Fälle in einem einzigen Quartal (Santander UK).
Zahlen britischer Banken und Presse, 2024–2025. Sie beschreiben einen Trend, keinen einzelnen Verkäufer.
Die Rückwärtssuche funktioniert nicht mehr
Früher stahl ein Betrüger das Foto einer echten Züchterin. Man konnte es in die Bildersuche werfen, das Original finden und gehen.
Seit 2023 ist das Kitten in der Anzeige generiert. Das Bild existiert nirgendwo sonst, die Suche bleibt leer — und leer beweist heute gar nichts mehr.
Was ein generiertes Kitten nicht haben kann
Ein Bild dauert Sekunden. Acht Wochen desselben Tieres, laufend datiert, dauern acht Wochen.
Eine Vergangenheit
Fotos desselben Kittens, ab der zweiten Lebenswoche Woche für Woche hinzugefügt, jedes mit dem Datum der Eintragung.
Ein Körper, der wächst
Eine Gewichtskurve, die so steigt, wie ein Kitten wächst, an vielen verschiedenen Tagen erfasst.
Ein Fell, das sich ändert
Farbe und Zeichnung verändern sich mit dem Wachstum. Die Beschreibung aus Woche zwei ist nicht die aus Woche acht — eine Fälschung hat nur eine.
Ein Verkäufer mit einem Gestern
Ein Konto mit früheren Würfen und längerer Historie, nicht eines aus der Woche, in der die Anzeige erschien.
Was du den Verkäufer fragen solltest
Ein Foto von heute, mit einem Zettel im Bild, auf dem dein Name steht.
Die Gewichtshistorie: wie viel das Kitten mit zwei, vier und sechs Wochen wog.
Einen Link auf eine laufende, datierte Historie genau dieses Wurfs — keinen Bilderordner.
Einen Videoanruf live: das Kitten in Bewegung, in dem Raum, in dem die Fotos entstanden.
Fragen von Käufern
Kann ein Betrüger die Daten nicht einfach fälschen?
Rückwärts nicht. Ein Eintrag bekommt seinen Zeitstempel beim Anlegen: Eine Historie, die vor acht Wochen beginnt, musste vor acht Wochen begonnen werden. Wer gestern alles angelegt hat, hat eine Seite, die genau das zeigt.
Der Verkäufer hat mir viele Fotos geschickt. Reicht das nicht?
Nein. Ein Generator liefert beliebig viele Bilder desselben Gesichts. Verlange stattdessen ein datiertes Foto pro Woche plus Gewichte — eine Serie, die man durchleben musste.
Der Verkäufer hat keine Pawcode-Seite. Ist das ein Betrug?
Nein. Viele ehrliche Züchter führen gar keine Aufzeichnungen. Du hast dann nur weniger zu sehen — stütze dich stärker auf einen Live-Videoanruf und auf eine Zahlungsart, die du rückgängig machen kannst.
Du züchtest Katzen?
Führe das Tagebuch, öffne die Wurfseite und setze den Link in deine Anzeige. Wer dich mit einer generierten Anzeige vergleicht, sieht, wer acht Wochen Daten hat und wer keine.